ANgeDACHT

Die Geschichte beginnt vor langer Zeit, als ein Mann seine 5-jährige Tochter dafür bestraft, dass sie einen wertvollen Gegenstand verloren hat. Damals hatten sie nicht viel Geld.
Es war gerade Weihnachten und am nächsten Tag brachte das Kind dem Vater ein Geschenk mit den Worten: “Das ist für dich!” Der Vater war zuerst sehr verlegen, doch dann ärgerte er sich sehr, als er sah, dass nichts in der Schachtel war. Er sprach in hartem Ton: “Weißt du denn nicht, dass wenn man schon ein Geschenk macht, auch etwas drin sein muss?” Das Mädchen schaute ihn von unten mit Tränen in den Augen an und sprach: “Es ist etwas drin! Die Schachtel ist voll mit meinen Küssen für dich!” Der Vater fühlt sich beschämt, geht in die Knie, umarmt sein Kind und bittet es um Verzeihung.
Von nun an bewahrte der Vater die Schachtel immer neben seinem Bett auf und immer, wenn es ihm mal nicht so gut ging oder er Mut brauchte, dann öffnete er die Schachtel und nahm einen Kuss heraus.
Jeder von uns hat eine Schachtel voller Liebe von seinen Kindern, Freunden, Verwandten, … es gibt nichts Wichtigeres, das man besitzen kann!
...ich wünsche auch Dir bzw. Ihnen eine solche Schachtel voll mit Küssen!
(Verfasser unbekannt)

Jahreslosung 2010
Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich.
(Johannes 14,1)

"Was pflanzt du diesen Baum?"
wird der alte Mann gefragt, der mit viel Mühe ein Loch gegraben hat, den Baum gepflanzt und angeschlemmt hat, der die Erde mit letzter Kraft festgestampft hat und nun noch einen letzten Eimer Wasser holt, um den Baum anzugießen. Man sieht ihm an, dass ihm die Arbeit nicht leicht gefallen ist. Aber nun steht der Baum da, zierlich noch. Was pflanzt du diesen Baum? Wann wird er erste Früchte tragen? In fünf Jahren, in zehn Jahren? Du wirst seine Früchte nicht ernten! Der alte Mann ist still und atmet tief, er braucht Zeit, seine Worte zu finden, die Arbeit strengte mehr an als früher. Dann antwortet er: Keinen Baum, in den ich als Kind geklettert bin, keinen Baum, unter dem ich als Liebender gelegen habe, keinen Baum, in den wir unsere Namen geritzt, keinen Baum, dessen Früchte ich reichlich in meinem Leben geerntet habe, habe ich selber angepflanzt. Ich hatte mein Leben, es war nicht immer leicht, es war auch nicht immer gut, aber es war reich – nicht durch mich, sondern durch den, dem mein Leben gehört. (Verfasser unbekannt)